Naturschutz


Seit jeher bin ich sehr naturverbunden. In Grünenplan aufgewachsen war ich während meiner Schulzeit sehr oft mit dem Fahrrad im Wald unterwegs. Ich weiß die Ruhe, saubere Luft und sauberes Wasser und ein kühles Klima zu schätzen. Ich weiß aber auch, dass wir etwas tun müssen, damit unsere Umwelt intakt bleibt.

In meinem Garten wird jedes Jahr eine große Blühwiese angelegt. Ein kleiner Wasserlauf gibt Vögeln und Insekten die Möglichkeit, sich abzukühlen und den Durst zu stillen. In einem weiteren Teil habe ich Natur einfach mal Natur sein lassen. Dort wachsen Büsche, seltene Blumen und Kräuter. Mittendrin befindet sich ein Biotop aus Steinen für Feuersalamander. Davon habe ich auf meinem Grundstück ganz viele.


An der Hohen Warte haben wir eines der größten Amphibienvorkommen im Landkreis Holzminden. Hier helfe ich gerne mit, die Tiere sicher in ihr Laichgewässer zu bringen, ohne dass sie auf der vielbefahrenen Landesstraße Schaden nehmen. Außerdem bin ich regelmäßig beim Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Delligser Steinbruch dabei. In diesem außergewöhnlichen Biotop herrscht nicht ohne Grund ein strenges Betretungsverbot.

Sport


Blumenwiese in meinem Garten
Amphibienwanderung an der Hohen Warte
Arbeitseinsatz im Naturschutzgebiet Delligser Steinbruch

Als Kind habe ich viele Sportarten ausprobiert. Angefangen hat es mit Geräteturnen, das für mich immer noch für absolute Körperbeherrschung steht. Weiter ging es über Leichtathletik, Fußball, Basketball, Tischtennis, Tennis bis zum Badminton. Badminton ist für mich die schönste Sportart, weil sie alle Fähigkeiten von Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Reaktion, Technik, Taktik und Koordination verbindet. Badmintonspielen macht sehr viel Spaß. Hier habe ich meine sportliche Heimat gefunden und gebe mein Wissen in verschiedenen Gruppen und Organisationen gerne weiter. In den 80er und 90er Jahren bin ich drei Marathons gelaufen. Besonders emotional war der Lauf am 30. September 1990 in Berlin durch das erstmals geöffnete Brandenburger Tor.



Mein Oldtimer-Traktor und meine Autos

Bei meinen Autos habe ich schon immer auf Qualität, Alltagstauglichkeit und Innovation gesetzt. Ein Beispiel war mein Audi A2, ein Fahrzeug, das seiner Zeit weit voraus war. Heute fahre ich einen Smart Fortwo, der extrem wendig und agil ist und auf kleinstem Raum sehr viel Platz bietet. Dank eigener PV-Anlage fahre ich mit kostenlosem Sonnenstrom und verbringe keine Zeit an Tankstellen.

Ein großer Schatz ist mein Oldtimer-Traktor Fahr D 133 N mit 25 PS aus dem Baujahr 1960. Kindheitserinnerung an unsere Urlaube auf dem Bauernhof in St.-Peter-Ording haben mit zu einem Exemplar geführt, das in einem sehr originalgetreuen Zustand erhalten ist. Er wurde von mir teilsaniert (unter anderem neue Lackierung), muss manchmal aber auch ein bisschen arbeiten.


Fahr D 133 N, Baujahr 1960
Smart Fortwo 453 (Elektroantrieb)


Haustiere

Unsere erste Katze Tiger, die nach dem Tod unserer Nachbarn plötzlich vor unserer Haustür saß und Obdach suchte, hat unser Leben positiv verändert. Sie ist 2024 eines natürlichen Todes gestorben und hat bis dahin tiefe Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Bald folgte Ruby, ein kleines Katzenmädchen, die schnell ihr Revier in unserem großen Garten und auf den Nachbargrundstücken erobert hat und uns aus Dankbarkeit immer neue Geschenke mitbringt. Angefangen von Mäusen und Vögeln über Blindschleichen, Fröschen, einem Maulwurf und einem Wiesel. Und da ist noch Nachbarhund Gustav, mit dem ich ab und zu ein paar Wanderungen unternehme, mit dem sich Ruby aber leider nicht anfreunden will.



Interkultureller Austausch

Das Thema Zwangsarbeit beschäftigt mich schon seit Kindheitstagen, als wir einen Teil der Freizeit im Wald um das Bergwerk Stollen Grube Gustav verbracht haben. Die Mitgliedschaft in der Auslandshilfe Grünenplan und hier insbesondere die Reisen in unsere ukrainische Partnerstadt Lutzk haben mich zusätzlich geprägt. Es hat mir auch gezeigt, wie wichtig die Pflege der Partnerschaften mit den Städten Grodzisk (Polen) und Merksplas (Belgien), die ich in den letzten Jahren mehrfach besuchen durfte, ist. Ich kenne die Bedeutung eines friedlichen Hauses Europa.