Mit der Zeit gehen und an morgen denken


Wir leben in einer aufregenden Zeit. Die stabilen Jahrzehnte der Nachkriegszeit sind vorbei. Eine unübersichtliche Weltlage, zunehmende Naturkatastrophen aufgrund des fortschreitenden Klimawandels und die Verselbständigung der künstlichen Intelligenz sind drei Beispiele dafür, dass es nicht egal ist, wie wir uns für die Zukunft aufstellen. Krisenvorsorge, verstärkter Umwelt- und Naturschutz sowie der Schutz vor Cyberangriffen sind wichtige Dinge, die wir nicht vernachlässigen und immer mitdenken müssen.

Fortschritt ist nur sinnvoll, wenn er uns etwas nützt, also zum Beispiel Dinge erleichtert, die medizinische Versorgung verbessert oder den Wohlstand fördert. Fortschritt bedeutet für mich nicht, dass sich einige wenige an etwas bereichern und gesamtwirtschaftlich oder sozialökonomisch langfristig ein Schaden entsteht.

Für die Politik bedeutet das, dass wir mit Augenmaß entscheiden müssen, was leistbar ist, was sinnvoll ist, was hilft, unseren Lebensraum zu erhalten und der Gemeinschaft Sicherheit und ein lebenswertes Umfeld zu geben.

Fortschritt heißt aber auch, nicht nur die bestehende Substanz zu erhalten, sondern Neues zu schaffen. Neben der Weitsicht, was eine Gemeinde braucht, um attraktiv zu bleiben, gehört eine kluge Finanzplanung dazu.